„Mai-Strich“ für die Vogelperspektive
Aktivisten aus dem PUK-Umfeld lehnen sich nun bewusst an diesen Brauch an und erzeugen in der Nacht auf den 1. Mai eine gigantische (ca. 100 Meter x 10 Meter) Inschrift auf der noch nicht fertiggestellten Trasse der "Umfahrungsstraße" am Fuß der Martinskirche in Klosterneuburg.
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Die Inschrift lautet lapidar: „KLIMASCHUTZ !?“

Damit bringen die Aktivisten ihren Unmut über eine verfehlte Investitionspolitik zum Ausdruck. Diese hat unserem Land in den letzten Jahren eine beispiellose Straßenbau-Offensive beschert. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine weitere Zunahme des motorisierten Individualverkehrs. In der Folge muss Österreich deshalb massiven Strafzahlungen wegen Verfehlung der Kyoto-Ziele ins Auge sehen.

Dieser Protest richtet sich vor allem auch gegen die vor wenigen Tagen von SP und VP gemeinsam beschlossene Resolution des Klosterneuburger Gemeinderats an das Land NÖ zum raschen Bau des „Martinstunnels“ als Fortführung des sogenannten Umfahrungsprojekts B14-Klosterneuburg.
Die Inschrift ist praktisch nur von der Bahn und vom Flugzeug aus zu sehen. Aus der Vogelperspektive ist das gigantische Ausmaß an Bodenfläche zu erkennen, das bereits für die „Umfahrungsstraße“ geopfert wird. Diese Vogelperspektive ist auch lokalen Politikern anzuempfehlen, die den Umfang des Raubbaus an der Natur vergessen.

Nicht
ganz zufällig wurde das Ergebnis der Aktion auch vom Flugzeug
aus gefilmt und fotographisch dokumentiert.